ISO 9001
Auf AnfrageQualitätsmanagementsystem. Der Grundnachweis, dass Prozesse dokumentiert, gelenkt und überprüfbar sind.
Gültige Zertifikate liegen im Download-Center bereit und brauchen keine Anfrage.
Belegt unter Download-Center →Der Kapazitäten-Auszug zeigt in dreißig Sekunden, was im Standard läuft und was Aufpreis kostet.
Zu den Kapazitäten →Daten schicken, ein Ingenieur prüft sie gegen Ihren Aufbau — kostenfrei, vor der Anfrage.
Zum Datencheck →Eine Norm zu nennen ist billig. Diese Seite nennt zu jeder Norm, was sie tatsächlich regelt, wer den Nachweis hält — wir oder das Werk — und wo Sie den Beleg finden. Wo wir etwas anwenden, ohne dafür zertifiziert zu sein, steht das genauso da.
Wir sind ein Ingenieurbüro, kein Werk. Diese Unterscheidung entscheidet bei fast jeder Norm, wer das Zertifikat hält — und sie kommt im Audit ohnehin zur Sprache. Also steht sie hier vorne statt im Kleingedruckten.
Die Systemnormen. Sie sagen nichts über eine einzelne Leiterplatte aus, sondern darüber, ob der Betrieb, der sie baut, reproduzierbar arbeitet.
Qualitätsmanagementsystem. Der Grundnachweis, dass Prozesse dokumentiert, gelenkt und überprüfbar sind.
Gültige Zertifikate liegen im Download-Center bereit und brauchen keine Anfrage.
Belegt unter Download-Center →Qualitätsmanagement für die Automobilindustrie. Fordert Prozessfähigkeitsnachweis, Bemusterung und strukturierte Fehlerbehandlung.
Wir arbeiten nach IATF-16949-orientierten Prozessen — CpK-Überwachung, PPAP in der geforderten Stufe, 8D-Berichte. Das ist bewusst nicht als eigene Zertifizierung formuliert.
Belegt unter Qualität →Qualitätsmanagement für Medizinprodukte. Verschärft Rückverfolgbarkeit, Änderungslenkung und Dokumentenaufbewahrung.
Als Werkszertifizierung geführt. Für Medizinprojekte wählen wir das Werk danach aus und legen die Rückverfolgbarkeit im Auftrag fest.
Belegt unter Medizintechnik →Umweltmanagementsystem. Regelt, wie ein Betrieb Umweltauswirkungen erfasst, steuert und nachweist.
Auswahlkriterium bei der Werksbewertung, wo die Anwendung es verlangt — nicht als eigenes Zertifikat geführt.
Belegt unter Nachhaltigkeit →Die Normen, gegen die eine gelieferte Leiterplatte gemessen wird. Wenn eine Reklamation eine Messung sein soll und keine Meinung, dann steht der Maßstab hier.
Annahmekriterien für die fertige Leiterplatte — was am gelieferten Teil sichtbar zulässig ist. Klasse 2 als Standard, Klasse 3 für erhöhte Zuverlässigkeit.
Im Auftrag festgeschrieben, nicht dem Werksstandard überlassen. Welche Klasse wann sinnvoll ist, steht weiter unten.
Belegt unter Lieferspezifikation →Leistungsanforderungen an starre Leiterplatten. Das Gegenstück zu IPC-A-600: nicht das sichtbare Erscheinungsbild, sondern die geforderte Qualifikation.
Wird zusammen mit der Annahmeklasse spezifiziert. Die Klassen laufen parallel zu IPC-A-600.
Belegt unter Lieferspezifikation →Qualifikation des Lötstopplacks — Haftung, Isolation, Beständigkeit gegen Löt- und Reinigungsprozesse.
Klasse T als Standard, Mindeststeg ≥ 100 µm.
Belegt unter Lötstoppmaske →Spezifikation der Basismaterialien. Das Slash-Sheet hinter dem Schrägstrich benennt das Material eindeutig — /21 ist Standard-FR-4.
Laminat und Prepreg werden im Auftrag benannt und sind ohne schriftliche Vereinbarung nicht austauschbar.
Belegt unter FR-4 →Die sieben Arten des Via-Schutzes — Tenting, Plugging, Filling, gefüllt und überplattiert. Vier davon sind in der Praxis relevant.
Der Typ gehört in die Fertigungsangaben. Einseitiges Verschließen erzeugt Lunker und ist der häufigste Rückfragepunkt.
Belegt unter Via Plugging →Normen, die vor der Fertigung greifen. Hier gibt es nichts zu zertifizieren — sie entscheiden, ob Ihre Daten eindeutig sind und ob eine gemessene Zahl vergleichbar ist.
Allgemeine Konstruktionsrichtlinie für Leiterplatten: Abstände, Bohrungsverhältnisse, Lagenaufbau, Spannungsfestigkeit.
Grundlage unseres Design-Leitfadens. Wo wir strenger sind als die Norm, steht der Grund dabei.
Belegt unter Design-Leitfaden →Strombelastbarkeit von Leiterbahnen in Abhängigkeit von Breite, Kupferdicke, zulässiger Erwärmung und Lage im Aufbau.
Die Referenz für Heavy-Copper-Auslegung. Innenlagen tragen deutlich weniger Strom als Außenlagen gleicher Breite.
Belegt unter Heavy Copper →Datenaustauschformat, das Lagenfolge, Netzliste und Fertigungsangaben in einer Datei trägt — statt verteilt auf Gerber plus Beiblatt.
Bevorzugt gegenüber Gerber, gleichrangig mit ODB++. Beide nehmen eine ganze Klasse von Mehrdeutigkeiten heraus.
Belegt unter Datenformate →Das Prüfhandbuch. Legt fest, wie gemessen wird — etwa Tg per DSC nach Methode 2.4.25.
Der Grund, warum zwei Datenblätter mit derselben Tg-Zahl vergleichbar sind. Ohne die Methode ist die Zahl allein wenig wert.
Belegt unter Materialkennwerte →Was an Material und Lieferung hängt. Diese Nachweise fordert in der Regel nicht die Entwicklung an, sondern Einkauf, Zulassung oder ein Kunde weiter oben in der Kette.
Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Konforme Materialauswahl als Standard, mit Konformitätserklärung je Lieferung.
Belegt unter Compliance →Europäische Chemikalienverordnung, einschließlich Auskunftspflicht zu besonders besorgniserregenden Stoffen.
Konformitätserklärung je Lieferung. Der PFAS-Status wird dokumentiert, während sich die Regulierung entwickelt.
Belegt unter Compliance →Materialdatenbank der Automobilindustrie. Erwartet den tatsächlichen Aufbau, nicht einen generischen Eintrag.
Datensätze erstellen wir selbst, für den gebauten Aufbau.
Belegt unter IMDS-Datensätze →Brennbarkeitsklasse des Basismaterials (94 V-0) und Listung der Leiterplatte als Bauteil (796).
Listung hängt an Werk und Materialkombination. Wo eine UL-Kennzeichnung auf der Leiterplatte gefordert ist, gehört sie in die Fertigungsangaben.
Belegt unter Spezifikation →Brandschutz in Schienenfahrzeugen. Fordert nachgewiesenes Brand- und Rauchverhalten der eingesetzten Werkstoffe.
Eine Materialeigenschaft, keine Prozesszertifizierung. Halogenfreie Aufbauten sind hier der übliche Weg — das Materialzertifikat kommt vom Laminathersteller.
Belegt unter Halogenfreie Leiterplatten →Definiert „halogenfrei" als Grenzwert statt als Werbeaussage — Chlor und Brom je unter 900 ppm, Summe unter 1500 ppm.
Ohne diese Norm ist „halogenfrei" auf einem Datenblatt nicht überprüfbar.
Belegt unter Halogenfreie Leiterplatten →Die eine Angabe, die jede Anfrage betrifft und am häufigsten fehlt. Die Klasse ändert Annahmekriterien, Prüfumfang und Preis — nicht die Fertigungstechnologie. Klasse 3 auf eine Baugruppe zu schreiben, die sie nicht braucht, kauft keine bessere Leiterplatte, sondern eine engere Prüfung und eine niedrigere Ausbeute.
| Kriterium | Klasse 2 | Klasse 3 |
|---|---|---|
| Gedacht für | Geräte mit erwarteter Gebrauchsdauer, bei denen ein Ausfall ärgerlich ist | Baugruppen, bei denen ein Ausfall nicht hinnehmbar ist |
| Typisch | Industrie, Konsum, die meisten Automotive-Anwendungen | Medizin, Luftfahrt, sicherheitsrelevante Steuerungen |
| Hülsenkupfer | Klassenminimum | Höheres Minimum, im Schliff nachgewiesen |
| Ringbreite | Reduzierte Ringe zulässig | Definierter Mindestring, Anschnitt nicht zulässig |
| Reparaturen | In Grenzen zulässig | Deutlich eingeschränkt bis ausgeschlossen |
| Dokumentation | Prüfaufzeichnung | Schliffbericht und vollständige Rückverfolgbarkeit |
| Auswirkung | Standardpreis und -durchlaufzeit | Niedrigere Ausbeute, höherer Preis, längere Prüfung |
Wenn Sie unsicher sind: Klasse 2 mit unserer Lieferspezifikation darüber liegt bei den Punkten, die tatsächlich ausfallrelevant sind, näher an Klasse 3 als an einer nackten Klasse 2 — ohne den Ausbeuteverlust auf der ganzen Leiterplatte. Fragen Sie uns für Ihren konkreten Fall.